Das Naturerlebnisbad Egestorf

 


Aquadies – Das Naturerlebnisbad Egestorf

Das ehemalige Waldbad Egestorf aus dem Jahre 1926 wurde trotz regelmäßigen Ausbaus und Anpassung des Bades an die jeweiligen Bedürfnisse 2002 geschlossen. Bereits seit 1998 gab es Konzepte für ein Naturerlebnisbad. 2003 wurde nach kurzer Bauzeit die großzügige Wasser-Erlebnis-Landschaft „Aquadies“ eröffnet. Dabei hatte das Büro Becker&Niemeyer großen Anteil an Planung und Umsetzung. Das neue Bad in Egestorf hat mit der alten Anlage nur noch die Lage gemeinsam. Ein Badeteich, in einer sonnendurchfluteten Lichtung, inmitten alter Baumbestände, kombiniert die Funktion eines Schwimmbeckens mit der gestalterischen Schönheit einer natürlichen Wasserlandschaft. Entstanden ist ein einzigartiges, vollbiologisches Naturerlebnisbad mit kristallklarem, ungechlortem Wasser, das ohne Zusatz von Chemie betrieben wird. Zwei große offene Bio-Kieselfilter, als zusätzliche Teiche angelegt, sorgen für eine amtlich kontrollierte Wasserqualität. Durch die einzigartige natürliche Atmosphäre wird der Badeteich zum Mittelpunkt einer Schwimmanlage. Hinzu kommen Bachläufe und Strandbereiche. Eine sich über den Schwimmbereich erstreckende Holzbrücke rundet das naturbelassene Gesamtbild ab. Der Erlebnisbereich ist besonders abwechslungsreich und familienfreundlich gestaltet, so lockt der Spielbach die Kleinen zum Spielen im Wasser. Die perfekte Symbiose von Mensch und Natur. 650.000 Euro hat die Verjüngungskur gekostet. Die Summe wurde von der Gemeinde Egestorf, dem Aufbaufonds Hamburg-Niedersachsen, der Samtgemeinde Hanstedt, der Bundesanstalt für Arbeit, der Bingo-Lotto-Gesellschaft Niedersachsen und dem fast 1000 Mitglieder zählenden Förderverein Waldbad aufgebracht.

Kein Schwimmteich von der Stange


Carsten Becker weist besonders darauf hin, wie einmalig jeder Badeteich ist, „denn den Teich von der Stange gibt es nicht, zu unterschiedlich sind die örtlichen Gegebenheiten, die individuellen Platzanforderungen und Möglichkeiten“. Aber genau in dieser Feststellung liegt auch das Erfordernis begründet, von der Planungsidee an einen entsprechenden Fachplaner hinzuzuziehen. Und zwar einen, der aus einer Hand sowohl Realisierbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen anbieten kann als auch Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Bauleitung und Projektsteuerung, Betreuung und Betriebsübernahme der Wasseraufbereitung sowie Unterstützung bei der Diskussion mit den Zuständigen und last but not least Personalberatung und -schulung.

Mehr Informationen unter:


www.becker-niemeyer.de










 

 

 
 
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