Bionova Badeteiche - Naturnahe Badegewässer



Bionova Badeteiche

Dipl.-Ing. Rainer Grafinger

St.-Nikolaus-Str. 2
85232 Bergkirchen

Tel: 0049-(0)8131-354-703
Fax: 0049-(0)8131-354-704

www.bionova.de


Kategorie:

Badeteiche


Bauweisen

BioNova ist eine Marke, die seit 1985 konsequent entwickelt wurde und im Jahre 1992 als Warenzeichen eingetragen wurde. Der Bogen der Bauvarianten spannt sich inzwischen vom Eco - Eintopfteich bis zum Luxuspool mit vollbiologischer Wasserreinigung. Je nach Platzangebot, persönlichen Wünschen und Kostenrahmen stellt BioNova erprobte Bauweisen und Technikkomponenten für den Bau von Schwimm- und Badeteichen zur Verfügung.
Grundsätzlich steht BioNova für langjährig erprobte Bodenfilter und eigens entwickelte Bauteile und Substrate zur Planung und Bau von Schwimm- und Badeteichen

Typ 1: Eco BioNova:

Es handelt sich dabei um einen Teich, in dem die Bereiche Schwimmen und Aufbereitung in einem Wasserbecken eingebaut werden - "Eintopfteich". Die Anlage ist mit einer minderstens 1,5 mm starken Teichfolie gegenüber dem Untergrund abgedichtet. Die Hälfte der Teichgröße steht zur Nutzung (Schwimmen) zur Verfügung, die andere Hälfte wird als Bodenfilter mit Wasserpflanzen ausgebaut. Zum Abziehen der Wasseroberfläche werden wasserstandsvariable Skimmer eingebaut. Von dort zieht eine Pumpe das Teichwasser ab und befördert es mittels Druckleitungen in ein Verteilersystem im Regenerationsbereich. Die Hydraulik der Variante benötigt keinen Ausgleichsbehälter. Der Filter ist gleichzeitig Verteilerschacht und steht eingegraben im Bodenfilter der Regenerationszone. Diese ist eine sehr preisgünstige Variante für kleine Gärten - allerdings ist auch die Nutzung (Schwimmfläche/Personenzahl) etwas eingeschränkter

Typ 2 Standard BioNova:

Dieser meistgebaute Anlagentyp ist ebenfalls als "Eintopfteich" konzipiert. Er verfügt neben dem bewährten BioNova Bodenfilter über eine Überlaufrinne und weist bei Umwälzung einen stabilen Wasserstand im Teich auf. Verdunstungsverluste wirken sich im Ausgleichsbehälter aus, der gleichzeitig Feinfilterschacht ist. Für die besondere Wasserqualität mitverantwortlich ist die zweistufige Absonderung von Biomasse über Rinnenrost und Feinfilterzylinder. Diese Bauweise ist vom Preis-Leistungsverhältnis für viele Kunden am Attraktivsten

Typ 3 Teilweise ausgelagerte Regeneration:

Bei diesem optimierten Anlagentyp wird der Ausgleichsbehälter durch einen ausgelagerten Bodenfilter ersetzt. Die Anlage verfügt über eine Überlaufrinne und weist bei Umwälzung einen stabilen Wasserstand im Teich auf. Durch die teilweise Auslagerung der Regenerationszonen kann das zu reinigende Wasser gezielter in den Bodenfilter geführt werden. Diese Bauweise ermöglicht eine stärkere Nutzung der Schwimmzonen (Personenzahl) und ist sehr ökonomisch im Bezug auf Wasserverbrauch. Der Wasserstand im ausgelagerten Regenerationsteich kann sehr stark schwanken, damit können auch längere Trockenperioden überdauert werden ohne ständig Frischwasser zuzugeben. Diese Variante benötigt aber etwas mehr Platz.
Typ 4 getrennte Bauweise (2-Topf-Bauweise):
Bei dieser Bauweise, die überwiegend im öffentlichen Bereich gebaut wird, kann auf Pflanzen im Schwimmteich vollständig verzichtet werden. Die Aufbereitung erfolgt in getrennt angelegten Regenerationsteichen. Der Platzbedarf ist relativ groß, die Reinigungswirkung optimiert (je nach Größe bis zu 3.000 Besucher/Tag).

Naturerlebnisbäder stellen eine kostengünstige Alternative zum wachsenden Kostendruck der Sanierungs- und Unterhaltskosten von Freibädern dar.

In privat genutzten Badeteichen hat sich vorwiegend die kostengünstige Bauweise durchsetzen können, bei der Schwimm- und Regenerationsbereich in einem gemeinsamen Becken zusammengefasst sind. In der Hotelerie und im kommunalen Bereich kommt dagegen die räumlich getrennte Bauweise von Schwimm- und Regenerationsbereich zum Einsatz. Hier wird einem unbepflanzten Badeteich ein entsprechend dimensionierter Reinigungsteich zugeordnet. Der Vorteil dieser Bauweise liegt in der Schonung der Repositionspflanzen während des Bade-betriebs. Die Gesamtanlage ist damit höher belastbar. Zur Verbesserung des Bedienungs-komforts und der Selbst-reinigungskraft wird dazu vermehrt begleitende Teichtechnik eingesetzt. Grundsätzlich kann davon aus-gegangen werden, dass der Einsatz von Teichtechnik eine 80 %-ige Effizienzerhöhung des Bodenfilters des Regenerationsbereiches bewirkt.






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