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Wasserauflagen als Highlight des „Gartens
der Stille“ in Remscheid
Es ist grundsätzlich ein großer
Genuss, nach einem Saunagang zu entspannen.
Doch gibt es noch eine Steigerung: das Entspannen
auf einem Wasserbett. Das warme Wasser schmiegt
sich geradezu an den Körper und gibt
auf den leisesten Druck hin sofort nach.
Ein Gefühl der Geborgenheit macht sich
breit. Manch einer schläft, in eine
Decke gekuschelt, sanft ein, und das Wellness-Erlebnis
ist perfekt. Doch bei genauerem Blick fällt
auf, es handelt sich gar nicht um ein Wasserbett,
sondern um eine Wasserauflage, die nur 45
bis 60 Liter Wasser enthält. Und die
kann unkompliziert in jede Sauna-, Spa-
oder Wellness-Liegenlandschaft integriert
werden.
Wasserauflagen
Um heute eine Innovation marktreif zu machen,
braucht man nur weit in die Geschichte zurückzublicken.
Ganz so simpel wie damals ist es heute zwar
nicht, aber von der Blickrichtung her stimmt
es. „An der Sporthochschule Köln
untersuchten wir die Regeneration von Sportlern
im Schlaf und verglichen dabei verschiedene
Matratzen. Leider war keine zufriedenstellend
– mit Ausnahme der Wasserbetten“,
erinnert sich Diplom Sportökonom und
-Wissenschaftler Morteza Bayat an die Endeckung
der Grundlagen für die EMOS-Wasserauflagen.
„Schon vor 3000 Jahren entwickelten
die Perser die erste Form eines Wasserbettes.
Man füllte zusammengenähte Ziegenhäute
mit Wasser und stellte diese tagsüber
in die Sonne. Abends war das Wasser gut
aufgeheizt, es wurden Schaffelle aufgelegt
und darauf geschlafen.“ Nach den Ergebnissen
der Untersuchung an der Sporthochschule
Köln war die Idee der Wasserauflage
geboren, mobil und unkompliziert auf jedes
Bett zu legen. Auf einem Wasserbett drehen
sich die Schlafenden nur rund vier Mal pro
Nacht, deutlich weniger als die 50 Mal bei
herkömmlichen Matratzen. Auf diese
Weise kann weniger, aber erholsamer geschlafen
werden, die Tiefschlafphasen halten länger
an.
„Garten der Stille“ im H2O Remscheid
Ein Fakt, der auch H20-Manager Cornelius
Nolte vom Sauna- und Badeparadies H2O in
Remscheid-Lennep faszinierte. Und den er
liebend gerne auch für die neue Saunalandschaft
nutzbar gemacht hätte. So entwickelte
sich der „Garten der Stille“,
der aktuell aus zwei Ruheräumen, einem
Bambusgarten mit Ganzjahrespool, einer Sonnenfalle
und einer geräumigen Meditationssauna
besteht. Nur mit Gesten und Handzeichen
verständigen sich die Gäste –
und vernehmen ein im wahrsten Sinne ohrenbetäubendes
Schweigen. „Meiner Ansicht nach wird
Ruhe in stressigeren Zeiten ein immer wertvolleres
Gut: Die Menschen haben mehr Stress im Job,
immer mehr Unsicherheiten zu bewältigen“,
so Cornelius Nolte, „und daher spukte
auch immer die Wasserbetten-Idee für
die Liegelandschaft in meinem Kopf herum.
Doch dachte ich eher an eine Modifikation
eines Wasserbettes.“ Dann trat EMOS
auf den Plan mit seiner Produktlinie der
Wasserauflagen. „Der Vorteil ist unbestreitbar.
In vielen guten Anlagen wurden mit den Wasserauflagen
bereits Erfahrungen gesammelt. Wir haben
die Kollegen in diesen Anlagen gefragt,
und es gab dort überhaupt keine Probleme“,
erinnert sich Cornelius Nolte und verweist
auf die Reaktion der Gäste. „Alle
Besucher sind unmittelbar begeistert. Etwas
kurios war es nur für unsere Mitarbeiter,
als sie erstmalig die Gäste um 22.30
Uhr kurz vor Schließung der Anlage
wecken mussten, weil sie auf den Wasserauflagen
eingeschlafen waren.“ In einem Punkt
ist sich Cornelius Nolte sicher: „Ich
glaube, in nicht allzu langer Zeit schläft
halb Europa auf diesen Wasserauflagen.“
Quelle h+k professional
5/2008
Mehr Informationen unter:
www.emos-gmbh.de
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