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Naturnaher Schwimmteich
– Mal öffentlich, mal ganz privat
Die Problematik der naturnahen Badegewässer
ist in Fachkreisen seit einigen Jahren ein
Dauergesprächsthema. Meist geht es
dabei um den öffentlichen Raum. Aber
Naturbadeteiche sind durchaus etwas für
den privaten Garten. Ein Beispiel für
die Planung und die Ausführung eines
solchen Projektes im privaten Zusammenhang
wird h+k_professional in einem zweiteiligen
Beitrag nachzeichnen.
Projektskizze
Basierend auf den Wünschen einer Familie
und nach den Vorgaben eines Landschaftsplaners,
soll durch die Firma Oberland Sonnenwasser
aus dem bayerischen Peiting ein Schwimmteich
entstehen, der mit einem ausgelagerten Bodenfilter
ausgestattet ist, getrennt durch ein Absatzbecken.
Für alle Abtrennungen werden Granitsteine
verwendet. Es sind aber auch Sandsäcke
möglich. Zur Bepflanzung des Bodenfilterbereiches
kommen Schilfpflanzen in Betracht. Dafür
wird eine Stromzufuhr für die Pumpe
benötigt. Bei einer Schwimmfläche
von 120 Quadratmetern beträgt die Gesamtwasserfläche
270 Quadratmeter. Die Schwimmfläche
ist unterteilt in einen 1,35 Meter tiefen
Nichtschwimmerbereich und in einen 2,00
Meter tiefen Schwimmerbereich. Beide Wasserflächen
sind umgeben von einem Regenerationsbereich,
der mit Seerosen bepflanzt ist. Der Einstieg
in den Teich erfolgt über Granitstufen.
Diese führen von einer Holzterrasse
ins Wasser. Alternativ wäre auch ein
Steg als Einstieg denkbar gewesen. Eine
Wasserfläche dieser Ausprägung
ist auch im privaten Bereich genehmigungspflichtig.
Dabei ist immer noch nicht in allen Städten
und Gemeinden die Existenz der Empfehlungen
der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung
Landschaftsbau e.V. (FLL) für Planung,
Bau, Instandhaltung und Betrieb für
öffentliche private Schwimm- und Badeteiche
bekannt. Weiterhin ist die Anlage mit der
Auflage versehen, sie gegen das unbefugte
Benutzen von Kindern zu sichern.
Grundstück
Für das Unternehmen Oberland Sonnenwasser
ist die Bodenbeschaffenheit zunächst
nicht so erheblich. Lehmboden ist sicherlich
ein besserer Untergrund als kiesiges Gelände.
Jedoch kommt es eher auf die Lösung
an, so kann dem Kies durch den Einsatz von
Beton die benötigte Tragfähigkeit
gegeben werden. Auch eine Hanglage muss
nicht zum Problem werden. Auch hier ist
Beton, in Form von Stützmauern, die
Lösung. Auch der Baumbestand eines
Grundstück kann und sollte in die Gesamtplanung
mit einbezogen werden. Dabei ist darauf
zu achten, dass Obstbäume durchaus
in Schwimmteichnähe stehen können,
während Linden, Birken oder Weiden
nicht zu nah am Wasser stehen sollten.
Bereits bei der Planung kann Oberland Sonnenwasser
deutlich machen, wie leicht sich ein Stück
Urlaub in den Garten holen lässt. Andererseits
ist als Parallele deutlich erkennbar, dass
die Planung und Ausführung im öffentlichen
wie privaten Bereich im Grundsatz so anders
nicht ist. Die nächste Ausgabe widmet
sich der Fertigstellung dieses Projekts
und betrachtet dabei weitere Probleme, Lösungen
und Erfahrungen, die für künftige
Entscheidungen grundlegend sein können.
Quelle h+k professional
1/2009
Mehr Informationen unter:
www.sonnenwasser.de
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