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Wellnesstrend Salzgrotte
Salz ist ein Lebenselixier.
So enthält naturbelassenes Salz zahlreiche
Mineralstoffe und Spurenelemente, die unser
Körper zum Leben braucht. Schon früh
in der Menschheitsgeschichte war Salz als
Heilmittel bekannt. Seine antibakterielle,
entzündungshemmende und antiallergische
Wirkung wurde allseits geschätzt –
genauso wie seine entspannende. Bis hierher
Gründe genug, Salz und Wellness zusammenzubringen.
Dabei wird hier nicht über Salzeinreibungen
oder Salzaufgüsse geredet. Aber da
gibt es doch die Tradition der wohltuenden
Wirkung von Salinen und Liegeräumen
in Salzbergwerken. Die polnische Firma Syr-Pol
mit deutscher Niederlassung in Bad Gögging
führt beide angesprochenen Elemente
in Form von Totes-Meer-Salzgrotten zusammen.
Ein neuer Trend
Bereits zwölf dieser
speziellen Grotten wurden in deutsche Bad-
und Wellnessanlagen eingebaut. Zuletzt in
Bad Schönborn und Waldbronn. h+k_professional
hat sich vor Ort einmal umgesehen und Argumente
für den Einbau von Totes-Meer-Salzgrotten
gesammelt. Die besten Argumente können
unbestritten die beiden Geschäftsführer
der Einrichtungen liefern, Bruno Kraski
von der Albtherme in Waldbronn und Markus
Hoppe vom Thermarium in Bad Schönborn.
Beide versichern übereinstimmend, dass
Salz in vielfältigen Zusammenhängen
neu entdeckt wird. „Wir sind hier
ein renommiertes Sole-Heilbad. Das Thema
Salz spielt deshalb bei uns von jeher eine
große Rolle. Wir hatten auch schon
andere Salz-Attraktionen. Aber Ansprüche
und Bedürfnisse der Besucher ändern
sich. So haben wir uns nach reiflicher Prüfung
für eine Totes-Meer-Salzgrotte entschieden“,
erläutert Hoppe die Wahl.
Totes-Meer-Salzgrotte
Das von Syr-Pol bei der Errichtung
von Salzgrotten eingesetzte, aus Jordanien
bezogene Totes-Meer-Salz ist kein zufällig
gewählter Mineralstoff. Das Ausschlaggebende
bei dieser Wahl ist die Vielfalt und der
Reichtum an Mineralien. Die Salzkonzentration
im Toten Meer erreicht das Achtfache der
Salzkonzentration des Atlantiks und das
40-fache der Ostsee. Darüber hinaus
zeichnen sich die Gewässer des Toten
Meeres durch einen hohen Anteil von Natrium-,
Kalium-, Magnesium-, Kalzium- und Brom-Ionen
aus. In diesem Zusammenspiel entsteht in
diesen Salzgrotten das besonders gesundheitsfördernde
Mikroklima. „Der Vorteil der Totes-Meer-Salzgrotte
liegt darin, dass die genannten Stoffe besser
auf die Atemwege übertragen werden“,
erklärt Kraski, „daher kommen
Gäste auch regelmäßig wieder.
Übereinstimmend haben sie in einer
Befragung gesagt, dass sie bereits beim
ersten oder zweiten Besuch eine positive
Wirkung verspürten.“
Auslastung und Wirtschaftlichkeit
Neben den gesundheitlichen
Effekten liegen auch die Argumente in Bezug
auf Auslastung und Wirtschaftlichkeit klar
auf Seiten der Totes-Meer-Salzgrotten. In
Waldbronn ist die Grotte seit der Eröffnung
im vergangenen Oktober laut Kraski „sieben
Stunden voll besetzt. 95 Prozent der Gäste
haben direkt ein gesundheitliches Anliegen.
Sie sind nicht ,normale‘ Thermengäste.“
Der Benefit für die Therme liegt auf
der Hand. Diesen positiven Trend kann Hoppe
auch für Bad Schönborn bestätigen.
„Die Auslastung beträgt in Stoßzeiten
100 Prozent und im längerfristigen
Durchschnitt 80 Prozent. Die Grotte sichert
uns neue Stammgäste, die teilweise
100 Kilometer anreisen.“ So zeigt
sich, eindeutig, welche weitreichenden Auswirkungen
ein besonderes Alleinstellungsmerkmal wie
Totes-Meer-Salzgrotten haben können.
Quelle: h+k professional
- 4/2008
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Salzgrotte Waldbronn

Thermarium Schönborn
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