Wellness-Produkte
rund um die moderne Wellnessanlage
Dampfbad,
Sauna, Dusche,
Whirlpool und
Ruheräume
sind die zentralen Dreh- und Angelpunkte
einer Wellness-Anlage,
davon hat wohl jeder schon gehört.
Wenn es aber um Funktion, Nutzen und Anwendung
geht, hört die Weisheit oft schon auf.
Sowohl bei öffentlichen, als auch bei
privaten Wellness-Bereichen kommt es darauf
an, daß der Anwender die für
seine persönlichen Bedürfnisse
geeigneten Bademöglichkeiten optimal
nutzen kann. Hier ein kleiner Überblick
über die verschiedenen
Formen des Badens und die
dazu passenden Einrichtungen:
Dampfbad:
Das Baden im Dampf wird durch
die hohe Luftfeuchtigkeit als sehr mild
und angenehm empfunden. Die warme Feuchte
dringt tief in die Atemwege ein, sättigt
die Haut und gibt ihr damit ein jugendliches
Aussehen. Die milde Temperatur von ca. 48°C
regt die Schweißbildung und damit
auch den Stoffwechsel an, ohne den Kreislauf
zu stark zu belasten. Daraus erfolgt eine
angenehme Entspannung des gesamten Körpers.
Acrylkabinen:
Sie gelten als besonders
hygienisch. Sie werden meist in festen Größen
und – besonders für den Privatkunden
– oft als praktische Dampfduschen
für platzsparendes, kombiniertes Dampfen
und Duschen angeboten. Neben der obligatorischen
Glastüre sind Dampfduschen meist mit
verglasten Frontelementen zu bekommen. Sie
bieten jedoch oft nur begrenzten Sitz- bzw.
Liegekomfort.
Geflieste Dampfbäder:
In öffentlichen Anlagen findet man
häufig aufwendig geflieste Dampfbäder
in jeder Größe. Durch dekorative
Fliesen oder Keramiken, Säulen, Brunnen
und andere Elemente wirken sie wesentlich
farbenfroher, stilvoller und abwechslungsreicher.
Sie sind jedoch auch deutlich aufwendiger
herzustellen, weshalb sie im Privaten Bad
noch nicht so oft zu finden sind.
Saunen:
Meist wird in Verbindung
mit Wellness zuallererst die Sauna assoziiert.
Durch die hohe Temperatur werden Schweißbildung
und Stoffwechsel stark angeregt. Der Temperaturwechsel
zwischen heißem Saunabad und Abkühlung
mit kaltem Wasser stärkt die Abwehrkräfte
und stimuliert den Kreislauf. Saunieren
gilt als natürliche Förderung
der Gesundheit und Jungbrunnen für
die Schönheit.
Mittlerweile avanciert die Sauna jedoch
gerne mal zum Möbel- und Designerstück;
zum optischen Highlight der Wellness-Oase.
Sie wird an der Front verglast, dekorativ
verkleidet oder sogar verputzt, so dass
sie aussieht wie eingemauert und dadurch
wesentlich zierlicher und integrativer im
Raum wirkt.
Saunen werden grundsätzlich mit einem
Ofen
– also Konvektionswärme –
beheizt. Die Kabinenluft wird erhitzt, daraufhin
erwärmt sich auch das Holz der Saunawand
und gibt damit wiederum Strahlungswärme
ab. Im Gegensatz zum DampfBAD (siehe oben)
wird in der DampfSAUNA die Luftfeuchtigkeit
durch einen Verdampfer auf bis zu 65% erhöht.
Im Gegenzug dazu wird die Lufttemperatur
auf bis zu 50°C reduziert. Damit wird
eine mildere Badeform erreicht, die häufig
Frauen und Kindern sehr zusagt. Auch für
gesundheitlich angeschlagene Personen ist
diese Badeform verträglicher.
Ein einfacher Vergleich: Während die
Trockensauna eher mit Wüstenklima assoziiert
wird, erinnert einen die Dampfsauna eher
an milde, mediterrane bis subtropische Klimazonen.
Da in der Sauna extrem hohe Temperaturunterschiede
herrschen, sind das hier verwendete Holz
und die Konstruktion insgesamt entsprechend
großen Belastungen ausgesetzt. Demzufolge
ist nicht jedes Material geeignet und man
sollte, wenn man lange Jahre Freude daran
haben will, Spezialisten zu Rate ziehen.
Duschen:
Ein schnell abgehandeltes
Thema? Weit gefehlt!
Wir sprechen hier nicht nur von der typischen
Reinigungsdusche mit Brausestange, Duschtasse
und Trennvorhang.
Genussvolles Duschen beginnt bei genügend
Platz, geht über gleichmäßige
Temperaturen oder genügend Wasserdruck
und endet bei abwechslungsreichen Massagedüsen
und Erlebnisfontänen.
Neben den altbekannten tiefen Duschtassen
werden heute mehr und mehr bodengleiche
Duschelemente – die so genannte „begehbare“
Dusche – eingesetzt.
Alexandra Graf-Bürschgens, Inhaberin der Graf Wellness-Design
www.graf-wellness.de
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