Das Badezimmer als
Dschungel
Wohlfühlbad der
Zukunft besticht durch Licht, Pflanzen und
Musik
Es war nicht nur ein Gewinnspiel. Der Wettbewerb
„Mein Wohlfühlbad der Zukunft“,
den das Endkunden-Magazin „heiss+kalt“
in Ausgabe 04/2006 startete, war weit mehr.
Mit Millimeter-Papier für den Grundriss
des Badezimmers und zwei „Bastelbögen“
zum Ausschneiden verschiedener Produkte
(Wannen, Becken, Whirlpools, Sauna, Möbel)
inspirierte das Magazin seine Leser/-innen
zur zweidimensionalen spielerischen Planung
eines Badezimmers. In einem Fragebogen wurden
Bedürfnisse und Fantasien abgefragt.
In der Kategorie „Traumbad“
konnte die Größe des Grundrisses
frei gewählt werden. In der Kategorie
„Jetziges Bad“ sollte der Grundriss
die Größe des eigenen Bades widerspiegeln
und das Bad neu gestaltet werden.
„Es ist eine gelungene Idee, die besten
Traumbäder einmal nicht von Experten
kreieren zu lassen, sondern kreative Laien
anzusprechen, die ihr Traumbad selbst skizzieren“,
kommentierte Jens Wischmann von der Vereinigung
Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)
bei der Sitzung der Jury in Köln. Der
VDS lieferte als Kooperationspartner des
Wettbewerbs wertvolle Unterstützung
bei der Realisierung.
Zwei Tendenzen kristallisierten
sich heraus – es gibt eine Leserschaft,
die ihren Badebereich puristisch, schlicht
und funktional ausgestaltet wissen will.
Ein Raum also, der dem Bedürfnis Rechnung
trägt, sich zu waschen und zu pflegen.
Dabei wird wenig Wert auf Accessoires gelegt.
Die Mehrheit aber, und das ist die zweite
eindeutige Planungsrichtung, macht ihr Bad
zu einem besonderen Lebensbereich. Es ist
sinnlich, verführerisch und bisweilen
zauberhaft gestaltet und dekoriert. Das
Badezimmer ist nicht allein der Bereich
zum "Sich-Waschen", sondern wird
zu einer Oase für die Sinne. Pflanzen,
Musik, einladende Farben und Gerüche
bestimmen den Raum. Diesen Teilnehmern ist
es wichtig, eine Umgebung zu haben, die
einen Ausgleich zu den vielfältigen
alltäglichen Belastungen schafft.
Die ausgewählten Badprodukte tragen
diesem Wunsch Rechnung. Denn es soll ja
mehr als nur Duschen sein, die Erlebnisdusche
wird bevorzugt. Der tropische Wasserfall
oder die warmen Regenfälle Portugals
werden ins Bad geholt. Grün dominiert.
Im Einklang damit sind Pflanzen, bei der
Hälfte der Einsendungen, eine wesentliche
Komponente in diesen Wunschbädern.
Einige Leser pflanzen in ihrem Traumbad
sogar einen kleinen Urwald an. Andere schmücken
es mit einer Garten- und Felsenlandschaft.
Herausragend waren Einsendungen, in denen
kleine Wasserbecken, Felsdekorationen und
große Aquarien in das Wohlfühlbad
integriert wurden. Der Baderaum soll Natur
atmen.
Ganz oben in der Rangfolge
stehen auch Musik und Klänge. Eine
Erlebniswelt für das Gehör soll
geschaffen werden – Geräusche,
Musik von klassisch bis modern. Weitere
Gestaltungselemente sind Wasser und Licht.
Geschlossene fensterlose Räume sind
tabu. Die Wettbewerbsteilnehmer bevorzugen
natürliche, helle Lichtverhältnisse.
Die Favoriten sind tageslichtdurchflutete
Räume, die in Naturfarben gehüllt
sind. Gelbtöne dominieren neben dem
klassischen Blau-Weiß. Grelle und
schrille Farben werden überhaupt nicht
gewünscht.
Womit wird der Aufenthalt
im Bad assoziiert? „Wohlfühlen“,
„Ausruhen“ und „Relaxen“
stehen bei mehr als 60 Prozent der Einsendungen
im Vordergrund. Bücher und Zeitschriften,
Meditation, Whirlpool, Sauna und Solarium
folgen an zweiter Stelle. Fitnessgeräte
bleiben eine reine Randerscheinung. Da im
Wettbewerb bewusst dazu aufgerufen wurde,
die Fantasie schweifen zu lassen, finden
auch Kühlschränke, integrierte
Speiseaufzüge, Massagestühle und
automatische Reinigungsanlagen sowie andere
Luxus- und High-Tech-Gegenstände den
Weg ins Bad.
Stephan Krischer von „Aqua
Cultura (Gütesiegel der führenden
Badeinrichter)“, Kooperationspartner
und Mitglied der Jury, kommentiert: Der
Begriff ,Wohlfühlen‘ wurde nicht
nur häufig verwendet; es bestätigen
sich somit auch die Wünsche
unserer Planungskunden in diesem Wettbewerb."
Die Wellness-Planerin Alexandra Graf befand,
„Wohnlichkeit und Romantik stehen
im Vordergrund.“ „heiss+kalt“-Redakteur
Christian Schwiebert zog als Ideengeber
des Wettbewerbs am Ende der Jurysitzung
folgendes Fazit: „Es kommt wohl weniger
auf die Badgröße als auf die
gelungene Zusammenführung von Sanitärprodukten,
Pflanzen, Auswahl der Farben, Lichtgestaltung
und Musik an. Nicht nur Traumbäder
in den Maßen von 80 Quadratmetern
werden gewünscht, sondern Möglichkeiten,
wie man auch kleine Bäder zu erschwinglichen
Preisen als Traumlandschaften gestalten
kann.“
Aufgrund der regen Beteiligung
und des großen Erfolges des Wettbewerbs
ist eine Fortführung bereits in Planung.
Partner des heiss+kalt Leser-Wettbewerbes
„Mein Wohlfühlbad der Zukunft“
waren die Firma Zehnder für extravagante
Wärme und edle Heizkörper, Villeroy
und Boch präsentierte die Reihe Omnia
Architectura und die runde Wanne Aqualoop
sowie Duschwannen aus der Reihe Geos. Bette
zeigte mit Duschflächen der Reihe BETTEFLOOR
und Wannen der Serie BETTESTEEL pure Lust
am Bad, während HOESCH neben Duschen
und Wannen insbesondere die Dampfdusche
Sensamare in den Mittelpunkt stellte.
Den besonderen Kick erhielt das Angebot
zum Auswählen durch das Dusch-WC Balena
von Geberit und durch Badmöbel und
Lichtspiegelschränke von Emco. Der
Bereich Sauna durfte im Magazin für
Sauna und Wellness nicht fehlen und wurde
durch die neusten Innovationen von Knüllwald
Helo Sauna repräsentiert.
Weitere Informationen zum
Thema "Badezimmereinrichtung"
finden Sie unter:
www.gutesbad.de
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Jurysitzung

Gewinnerbeitrag
Beiträge
der Gewinner
Wettbewerbsunterlagen
- Fragebogen
Wettbewerbsunterlagen
– meine Planung
Bastelbogen
Zehnder – Villeroy & Boch –
Bette
Bastelbogen
Hoesch – Knüllwald – Geberit
- Emco
Badheizkörper
von Zehnder
Sanitärkeramik
und Wannen von Villeroy & Boch
Dampfbäder
und Whirlwannen von Hoesch
Dusch-WC-Aufsatz
Balena 6000
Sauna
und Infrarotkabinen von Knüllwald
Badmöbel
von Emco – Wandfliesen von Villeroy
& Boch
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